{"id":3528,"date":"2024-01-26T10:47:08","date_gmt":"2024-01-26T09:47:08","guid":{"rendered":"https:\/\/biotech-energy.com\/?p=3528"},"modified":"2024-01-26T10:48:06","modified_gmt":"2024-01-26T09:48:06","slug":"klimaschutz-erfordert-ausbau-erneuerbarer-mobilitaetsformen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/biotech-energy.com\/de\/2024\/01\/26\/klimaschutz-erfordert-ausbau-erneuerbarer-mobilitaetsformen\/","title":{"rendered":"Klimaschutz erfordert Ausbau erneuerbarer Mobilit\u00e4tsformen"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"3528\" class=\"elementor elementor-3528\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-5a87e9c e-flex e-con-boxed wpr-particle-no wpr-jarallax-no wpr-parallax-no wpr-sticky-section-no e-con e-parent\" data-id=\"5a87e9c\" data-element_type=\"container\" data-settings=\"{&quot;content_width&quot;:&quot;boxed&quot;}\" data-core-v316-plus=\"true\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-606f86d elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"606f86d\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t<style>\/*! elementor - v3.17.0 - 01-11-2023 *\/\n.elementor-widget-text-editor.elementor-drop-cap-view-stacked .elementor-drop-cap{background-color:#69727d;color:#fff}.elementor-widget-text-editor.elementor-drop-cap-view-framed .elementor-drop-cap{color:#69727d;border:3px solid;background-color:transparent}.elementor-widget-text-editor:not(.elementor-drop-cap-view-default) .elementor-drop-cap{margin-top:8px}.elementor-widget-text-editor:not(.elementor-drop-cap-view-default) .elementor-drop-cap-letter{width:1em;height:1em}.elementor-widget-text-editor .elementor-drop-cap{float:left;text-align:center;line-height:1;font-size:50px}.elementor-widget-text-editor .elementor-drop-cap-letter{display:inline-block}<\/style>\t\t\t\t<p><strong>Mehr als 660 Expertinnen und Experten diskutierten beim 21. Internationalen Fachkongress f\u00fcr erneuerbare Mobilit\u00e4t \u201cKraftstoffe der Zukunft 2024\u201d Herausforderungen und L\u00f6sungsoptionen f\u00fcr Klima- und Ressourcenschutz im Verkehr. Das Res\u00fcmee des zweit\u00e4gigen Kongresses: Um den enormen fossilen Energieeinsatz in Stra\u00dfen-, Luft- und Schiffsverkehr schnell zu reduzieren, muss ein ambitionierter und vor allem technologieoffener Ausbau aller erneuerbarer Antriebsoptionen wie Biokraftstoffe, E-Fuels und E-Mobilit\u00e4t oberste Priorit\u00e4t haben.<\/strong><\/p><p>Die Teilnehmer des Kongresses senden die klare Botschaft, dass mit Blick auf den Aufholbedarf beim Klimaschutz im Verkehr und den weltweiten Fahrzeugbestand von rund 1,3 Mrd. Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor an einem Hochlauf alternativer Kraftstoffe kein Weg vorbeif\u00fchrt. Auch wenn Elektrofahrzeuge zuk\u00fcnftig die Pkw-Neuzulassungen dominieren, werden Klimaschutzl\u00f6sungen f\u00fcr nicht-elektrifizierbare Einsatzbereiche wie Luft- und Schifffahrt, Maschinen in Land- und Forstwirtschaft oder den Schwerlastverkehr sowie den Fahrzeugbestand mit Verbrennungsmotor ben\u00f6tigt. Der Vorsitzende des Bundesverbandes Bioenergie, Artur Auernhammer, betonte zur Kongresser\u00f6ffnung, dass nachhaltige Biokraftstoffe wie Biodiesel, Bioethanol oder Biomethan aktuell den gr\u00f6\u00dften Klimaschutzbeitrag im Verkehr leisten, zuk\u00fcnftig aber noch weitere Optionen wie E-Fuels und HVO hinzukommen m\u00fcssten, die in der bestehenden Infrastruktur eingesetzt werden k\u00f6nnen. Beim Kongress wurde deutlich, dass Kraftstoffhersteller und Fahrzeugindustrie bereitstehen, um mehr nachhaltige Kraftstoffe einzusetzen. Die von der EU mit dem Green Deal gesetzten Rahmenbedingungen stellen erstmals einen vollst\u00e4ndigen Regelungsrahmen f\u00fcr den gesamten Verkehrsbereich ohne Mineral\u00f6l inklusive der Infrastruktur bereit. Die Experten aus Wissenschaft und Unternehmen waren sich einig, dass ein technologieoffener Ansatz f\u00fcr Flottengrenzwerte und eine umfassende Treibhausgasbilanzierung aller Antriebsstr\u00e4nge entscheidend sei, um schnelle und umfassende Treibhausgasreduzierungen und somit Klimaschutzziele zu erreichen.<\/p><p>Die Kongressteilnehmer \u00e4u\u00dferten unmissverst\u00e4ndlich ihren Unmut angesichts der Unt\u00e4tigkeit von EU-Kommission und Bundesregierung zur Aufkl\u00e4rung und Eind\u00e4mmung der mutma\u00dflich gef\u00e4lschten Importe an angeblich fortschrittlichem Biodiesel aus China. Sie machten deutlich, dass die seit etwa einem Jahr andauernden Marktverwerfungen durch diese Importe Investitionen in alle Formen erneuerbarer Mobilit\u00e4t gleicherma\u00dfen gef\u00e4hrden.<\/p><p>Mit Blick auf die nationale Politik f\u00fcr erneuerbare Kraftstoffe zeigten sich die Kongressteilnehmer irritiert \u00fcber das fortbestehende Vorhaben des Bundesumweltministeriums (BMUV), Biokraftstoffe aus Anbaubiomasse aus der Anrechenbarkeit auf die Treibhausgasminderungsquote zu nehmen. Die Branche ist zudem besorgt \u00fcber Pl\u00e4ne des Ministeriums, das in den Entw\u00fcrfen f\u00fcr eine nationale Biomassestrategie ein Absenken des Beitrags zum Klimaschutz im Verkehr von Biokraftstoffe der ersten Generation vorschl\u00e4gt. Der bereits letztes Jahr von anderen Bundesministerien abgelehnte Vorschlag gef\u00e4hrde die Planungssicherheit der Branche und verhindere verl\u00e4ssliche politische Rahmenbedingungen, die Grundpfeiler f\u00fcr Forschung und Innovation bei erneuerbaren Kraftstoffen seien.<\/p><p><b>Hintergrund<\/b>:<\/p><p>\u00dcber 660 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 31 Nationen sind der Einladung der f\u00fcnf Verb\u00e4nde der deutschen Biokraftstoffwirtschaft gefolgt, um sich auf dem zweit\u00e4gigen internationalen Fachkongress \u201eKraftstoffe der Zukunft\u201c \u00fcber M\u00f6glichkeiten der Verkehrswende und CO2-armer Mobilit\u00e4t zu informieren. Die veranstaltenden Verb\u00e4nde danken allen Partnern und Beteiligten f\u00fcr die erfolgreiche Durchf\u00fchrung des Kongresses und die spannenden Diskussionen.<br \/>Der 22. Internationale Fachkongress f\u00fcr erneuerbare Mobilit\u00e4t \u201eKraftstoffe der Zukunft 2025\u201c wird vom 20. bis 21. Januar 2025 als Pr\u00e4senzveranstaltung in Berlin stattfinden.<\/p>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mehr als 660 Expertinnen und Experten diskutierten beim 21. Internationalen Fachkongress f\u00fcr erneuerbare Mobilit\u00e4t \u201cKraftstoffe der Zukunft 2024\u201d Herausforderungen und L\u00f6sungsoptionen f\u00fcr Klima- und Ressourcenschutz im Verkehr. Das Res\u00fcmee des zweit\u00e4gigen Kongresses: Um den enormen fossilen Energieeinsatz in Stra\u00dfen-, Luft- und Schiffsverkehr schnell zu reduzieren, muss ein ambitionierter und vor allem technologieoffener Ausbau aller erneuerbarer Antriebsoptionen wie Biokraftstoffe, E-Fuels und E-Mobilit\u00e4t oberste Priorit\u00e4t haben. Die Teilnehmer des Kongresses senden die klare Botschaft, dass mit Blick auf den Aufholbedarf beim Klimaschutz im Verkehr und den weltweiten Fahrzeugbestand von rund 1,3 Mrd. Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor an einem Hochlauf alternativer Kraftstoffe kein Weg vorbeif\u00fchrt. Auch wenn Elektrofahrzeuge zuk\u00fcnftig die Pkw-Neuzulassungen dominieren, werden Klimaschutzl\u00f6sungen f\u00fcr nicht-elektrifizierbare Einsatzbereiche wie Luft- und Schifffahrt, Maschinen in Land- und Forstwirtschaft oder den Schwerlastverkehr sowie den Fahrzeugbestand mit Verbrennungsmotor ben\u00f6tigt. Der Vorsitzende des Bundesverbandes Bioenergie, Artur Auernhammer, betonte zur Kongresser\u00f6ffnung, dass nachhaltige Biokraftstoffe wie Biodiesel, Bioethanol oder Biomethan aktuell den gr\u00f6\u00dften Klimaschutzbeitrag im Verkehr leisten, zuk\u00fcnftig aber noch weitere Optionen wie E-Fuels und HVO hinzukommen m\u00fcssten, die in der bestehenden Infrastruktur eingesetzt werden k\u00f6nnen. Beim Kongress wurde deutlich, dass Kraftstoffhersteller und Fahrzeugindustrie bereitstehen, um mehr nachhaltige Kraftstoffe einzusetzen. Die von der EU mit dem Green Deal gesetzten Rahmenbedingungen stellen erstmals einen vollst\u00e4ndigen Regelungsrahmen f\u00fcr den gesamten Verkehrsbereich ohne Mineral\u00f6l inklusive der Infrastruktur bereit. Die Experten aus Wissenschaft und Unternehmen waren sich einig, dass ein technologieoffener Ansatz f\u00fcr Flottengrenzwerte und eine umfassende Treibhausgasbilanzierung aller Antriebsstr\u00e4nge entscheidend sei, um schnelle und umfassende Treibhausgasreduzierungen und somit Klimaschutzziele zu erreichen. Die Kongressteilnehmer \u00e4u\u00dferten unmissverst\u00e4ndlich ihren Unmut angesichts der Unt\u00e4tigkeit von EU-Kommission und Bundesregierung zur Aufkl\u00e4rung und Eind\u00e4mmung der mutma\u00dflich gef\u00e4lschten Importe an angeblich fortschrittlichem Biodiesel aus China. Sie machten deutlich, dass die seit etwa einem Jahr andauernden Marktverwerfungen durch diese Importe Investitionen in alle Formen erneuerbarer Mobilit\u00e4t gleicherma\u00dfen gef\u00e4hrden. Mit Blick auf die nationale Politik f\u00fcr erneuerbare Kraftstoffe zeigten sich die Kongressteilnehmer irritiert \u00fcber das fortbestehende Vorhaben des Bundesumweltministeriums (BMUV), Biokraftstoffe aus Anbaubiomasse aus der Anrechenbarkeit auf die Treibhausgasminderungsquote zu nehmen. Die Branche ist zudem besorgt \u00fcber Pl\u00e4ne des Ministeriums, das in den Entw\u00fcrfen f\u00fcr eine nationale Biomassestrategie ein Absenken des Beitrags zum Klimaschutz im Verkehr von Biokraftstoffe der ersten Generation vorschl\u00e4gt. Der bereits letztes Jahr von anderen Bundesministerien abgelehnte Vorschlag gef\u00e4hrde die Planungssicherheit der Branche und verhindere verl\u00e4ssliche politische Rahmenbedingungen, die Grundpfeiler f\u00fcr Forschung und Innovation bei erneuerbaren Kraftstoffen seien. Hintergrund: \u00dcber 660 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 31 Nationen sind der Einladung der f\u00fcnf Verb\u00e4nde der deutschen Biokraftstoffwirtschaft gefolgt, um sich auf dem zweit\u00e4gigen internationalen Fachkongress \u201eKraftstoffe der Zukunft\u201c \u00fcber M\u00f6glichkeiten der Verkehrswende und CO2-armer Mobilit\u00e4t zu informieren. Die veranstaltenden Verb\u00e4nde danken allen Partnern und Beteiligten f\u00fcr die erfolgreiche Durchf\u00fchrung des Kongresses und die spannenden Diskussionen.Der 22. Internationale Fachkongress f\u00fcr erneuerbare Mobilit\u00e4t \u201eKraftstoffe der Zukunft 2025\u201c wird vom 20. bis 21. 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